FRAUNHOFER REVOLUTIONSWERKSTATT

Sa, 7. bis So, 15. November 2026

Demokratie statt Monarchie, Frauenwahlrecht, Acht-Stunden-Arbeitstag, politische Mitbestimmung und die Stärkung von Arbeitnehmerrechten - vieles von dem, was unsere Gesellschaft heute prägt, geht auf die gänzlich unblutige Revolution vom 7. und 8. November 1918 in München zurück. Zu ihrem hundertsten Jahrestag wurde sie vielerorts gefeiert und gewürdigt. Doch warum sollte ein Ereignis von solcher Tragweite nur einmal alle hundert Jahre gefeiert werden? Wir wollen dieses historische Datum stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken...

Im Theater im Fraunhofer, im Werkstattkino und in der Kulisse entsteht ein Raum für künstlerische und historische Annäherungen an die Revolution von 1918. Theater, Lesungen, Musik, Dokumentarfilme, Stadtführungen und eine Ausstellug laden dazu ein, die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln neu zu entdecken - und die Geschichte von dort aus wieder in die Straßen und Plätze der Stadt zurückzutragen...

 


 

Gesamtprogramm Kalender

Gesamtprogramm: Fraunhofer Revolutionswerkstatt

 


 

PROGRAMM

 

Musik/Theater

07.11.2026, 20:00 Uhr
Sendlinger Revolutionsensemble

Sich fügen heißt lügen. Revolutionäre Lieder.



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Oskar Maria Graf ist mittendrin, Ernst Toller erst Vorsitzender des bayerischen Revolutionsrates, dann kurz Gefangener der Radikalen, Thomas Mann wendet sich mit Grausen ab und Victor Klemperer kann sich nicht zwischen Lachen und Weinen entscheiden.

Als Kurt Eisner am 7. November 1918 Bauernführer und unabhängige Sozialdemokraten unterhakt, wird die Herrschaft der Wittelsbacher Monarchie nach vorangegangenen monatelangen Unruhen in Bayern über Nacht weggefegt, der Freistaat Bayern ausgerufen. Danach beginnen wilde Kämpfe um das rote Bayern: Nach dem Tod Kurt Eisners im Februar 1919 übernehmen Intellektuelle, Linke und Anarchisten das Ruder und zwingen die demokratisch gewählte Regierung um Ministerpräsident Hoffmann zur Flucht nach Bamberg. Von dort aus plant sie zusammen mit Reichswehrminister Gustav Noske die gewaltsame Niederschlagung der Räteregierung in.

Die Geschichte der Münchner Räterepublik und ihrer blutigen Niederschlagung wurde von zahlreichen Literaten geprägt, begleitet und in Gedichten, Tagebüchern und Prosatexten festgehalten. Das Sendlinger Revolutionsensemble hat diese, teilweise längst vergessenen, Texte in neuen Versionen oft erstmals vertont und erzählt in Liedern und gelesenen Texten die Geschichte der Münchner Räterepublik neu.

Sendlinger Revolutionsensemble:
Dominik Frank - Erzähler
Jakob Greithanner – Bass, Gitarre
Andreas Porsch – Klarinette, Querflöte
David Rösner – Schlagzeug
Thomas Schneider – Gitarre, Mandoline
Johanna Weiske – Gesang

Tickets



Führung

08.11.2026, 11:00 Uhr
„Ich dichtete und lief in der Revolution herum …“

Ein Rundgang zwischen Bahnhofsviertel und Maxvorstadt zu Oskar Maria Grafs Münchner Zeit



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17 Jahre ist Oskar Graf jung, als er von zu Hause ausreißt und von seinem Heimatort Berg am Starnberger See in die Großstadt München kommt. Anfangs wohnt er zunächst im Bahnhofsviertel, verdingt sich hier als Gelegenheitsarbeiter und knüpft erste Kontakte zu den Münchner Künstlerkreisen und zur linken Szene.

In München erlebt er 1918 die Revolution und ihre blutige Niederschlagung. In seinem Buch „Wir sind Gefangene“ beschreibt der bayerische Schriftsteller – er nennt sich inzwischen Oskar Maria Graf – eindringlich die Zerrissenheit der damaligen Zeit. Eindringlich vermittelt er, welche große Hoffnungen und zugleich Frustration der Umbruch bei Graf und seinen Mitmenschen auslöste.

Der von Anfang an überzeugte Nazi-Gegner geht 1933 geht ins Exil. Unvergessen ist sein offener Brief, den er nach der Bücherverbrennung im Mai desselben Jahres in der „Wiener Arbeiterzeitung“ unter dem Titel „Verbrennt mich“ veröffentlicht. Sein weiterer Weg führt ihn von Wien über Brno im heutigen Tschechien nach New York.

Kommen Sie mit auf den abwechslungsreichen Spaziergang im Bahnhofsviertel und der Maxvorstadt – dorthin, wo Oskar Maria Graf gefeiert, gedichtet, geliebt und revoltiert hat!

Treff: Bahnhofsplatz 1 (vor der Commerzbank)
U-/S- und Tram-Bahn: Hauptbahnhof
Dauer: circa 75 Minuten

Tickets

(Weitere Termine am 10.11., s.u.)





Kulisse

08.11.2026, 18:00 Uhr
1918 - Spuren der Revolution im 2. Stadtbezirk

Wo? Kulisse im Fraunhofertheater
Vortrag mit Lichtbildpräsentation mit Beate Bidjanbeg, GeschichtsWerkstatt Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Eintritt frei!



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Bilder und Zeitzeugen-Texte erläutern die Ereignisse des 7.11.1918 auf der Theresienwiese, die Ausrufung des Freistaats Bayern, die Ermordung Eisners und die darauffolgenden Auseinandersetzungen um die Münchner Räterepubliken. Schwerpunkt sind Personen, Orte und Ereignisse in der Ludwigs- und Isarvorstadt - ganz nach dem Motto der GeschichtsWerkstatt: "Bei uns hat's begonnen!"

(siehe auch Führung am 11.11.)





Theater

08.11.2026, 20:00 Uhr
Graf/Klemperer
Diese Revolution hat kein Lied

Ein sichtbares Hörspiel in schwarz/weiß, musikalisch fein koloriert von Le Millipede „solo“



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Das Kollektiv Herzfeld taucht in die revolutionären Jahre 1918/19 in München ein – einer Zeit, in der alles möglich schien.

Ob sie sich damals begegnet sind? Der preußische Gelehrte Victor Klemperer und der „Anarcho-Bayer“ Oskar Maria Graf – zwei Stimmen, zwei Welten, verbunden durch eine gemeinsame Erfahrung: den Aufbruch in die erste Demokratie auf deutschem Boden.

An diesem Abend treffen sie sich – zumindest ihre Erinnerungen. Sie berichten von der Ausrufung des Freistaats Bayern, vom ersten demokratischen Wahlkampf, von der Ermordung Kurt Eisners und vom Aufstieg und Fall der bayerischen Räterepubliken.

Ein Stück voller Hoffnung und Ernüchterung, voller Idealismus, Leidenschaft und blutiger Realität – ein klingendes, sichtbares Zeitzeugnis über den Traum von Freiheit und seine fragile Wirklichkeit.

Es lesen: Renate Groß & Oliver Leeb
Musik: Mathias Götz – Le Millipede „solo“
Konzept/Visuals: Florian Weiß & Reinhard Pabst
Regie: Reinhard Pabst

Tickets

(Weitere Termine am 09.11. und 15.11., s.u.)





Theater

09.11.2026, vormittags
Graf/Klemperer
Diese Revolution hat kein Lied



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Das Kollektiv Herzfeld taucht in die revolutionären Jahre 1918/19 in München ein – einer Zeit, in der alles möglich schien.

Ob sie sich damals begegnet sind? Der preußische Gelehrte Victor Klemperer und der „Anarcho-Bayer“ Oskar Maria Graf – zwei Stimmen, zwei Welten, verbunden durch eine gemeinsame Erfahrung: den Aufbruch in die erste Demokratie auf deutschem Boden.

An diesem Abend treffen sie sich – zumindest ihre Erinnerungen. Sie berichten von der Ausrufung des Freistaats Bayern, vom ersten demokratischen Wahlkampf, von der Ermordung Kurt Eisners und vom Aufstieg und Fall der bayerischen Räterepubliken.

Ein Stück voller Hoffnung und Ernüchterung, voller Idealismus, Leidenschaft und blutiger Realität – ein klingendes, sichtbares Zeitzeugnis über den Traum von Freiheit und seine fragile Wirklichkeit.

Es lesen: Renate Groß & Oliver Leeb
Musik: Mathias Götz – Le Millipede „solo“
Konzept/Visuals: Florian Weiß & Reinhard Pabst
Regie: Reinhard Pabst
Weitere Informationen auf
www.Kollektiv-Herzfeld.de

Reservierung bitte per Email an: Kollektiv-Herzfeld@web.de

(Weitere Termine am 08.11. und 15.11.)





Führung

09.11.2026, 16:00 Uhr
Eine Tour zur Revolution der Jahre 1918/19 mit Max Zeidler

Treffpunkt: Kriegerdenkmal im Hofgarten vor der Staatskanzlei (U-Bahn: Odeonsplatz)



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In den Jahren 1918 und 1919 ändert sich das Gesicht Bayerns vollständig. In München, der Hauptstadt und dem Hauptschauplatz, wird die Monarchie gestürzt, eine Räteregierung eingesetzt. Kurt Eisner wird Bayerns erster Ministerpräsident, revolutionäre "rote" und konservativ-reaktionäre "weiße" Kräfte kämpfen um die Macht.

Folgen Sie dieser informativen Zeitreise in ein höchst spannendes Kapitel der jüngeren bayerischen Geschichte!

Tickets

(Weitere Termine am 13.11. und 15.11., s.u.)





Kino

09.11.2026, 18:00 Uhr
Revoluion.Loops - München1918/19



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Es sind stumme Bilder, die von einer lauten Zeit erzählen: von der Friedensdemonstration auf der Theresienwiese, von Menschenmengen in Bewegung, vom Trauerzug für Kurt Eisner – und schließlich vom Einzug der weißen Truppen in München.

Die wenigen erhaltenen Filmaufnahmen aus den Tagen der Revolution und Räterepublik zeigen Geschichte – und zugleich zeigen sie den Blick derer, die sie festhielten. Oft aus der Perspektive der späteren Sieger gefilmt, sind sie Zeugnisse einer umkämpften Wirklichkeit.

Wir haben dieses Material neu montiert, Bilder aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und neu aufeinanderprallen lassen. Den stummen Filmbildern stellen wir die Stimmen der Zeit gegenüber: Augenzeugenberichte, Erinnerungen, persönliche Wahrnehmungen. Dazu Musik – als Klangraum, als Gegenstimme, als Echo.

Aus Film, Text und Musik entsteht eine Live-Performance, in der Geschichte nicht nur betrachtet, sondern hörbar und spürbar wird.

Eine Montage aus Bildern, Stimmen und Klängen – über Revolution und Gegenrevolution, über Hoffnung und Verlust, über die Frage, was von einer vergangenen Zeit in unseren Bildern zurückbleibt

G.ruppo Heartbirds
ist
Musik: Andreas Stäbler, Ferdinand Krämer
Vocals: Florian Weiß, Reinhard Pabst

Tickets

(Weitere Termine am 10.11., s.u.)





Kino

09.11.2026, 20:00 Uhr
Es geht durch die Welt ein Geflüster

ZeitzeugInnen der Revolution und Räterepublik in München 1918/19 berichten
Dokumentarfilm von Uli Bez
Kinoabend mit Publikumsgespräch



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Wusstest du, dass der Freistaat Bayern keine Erfindung der CSU ist, sondern durch eine Revolution entstand?

Zwischen dem 7. November 1918 und dem 2. Mai 1919 ändert sich das politische Gesicht Baierns vollständig: In München, dem Hauptschauplatz der Revolution wird die Monarchie gestürzt. In der Nacht zum 8. November ruft Kurt Eisner den Freistaat Baiern aus und wird erster Ministerpräsident: In der Folge kämpfen revolutionäre und reaktionäre Kräfte ein halbes Jahr lang mit allen Mitteln um die Macht. Der Dokumentarfilm „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ verwebt zeitgeschichtliche Film -und Fotodokumente und Interviews. Zu Wort kommen die damals bereits hochbetagten ZeitzeugInnen: Kommunisten, Sozialisten, Syndikalisten und Anarchisten wie Centa Herker, Hugo Jakusch, Sophie Radischnigg, Minna Dittenheber, Benno Scharmanski, Emil Meier und Peter Lichtinger.

„Es geht durch die Welt ein Geflüster“ ist der erste Dokumentarfilm der Filmemacherin Ulrike Bez und ist eines der ganz wenigen Bewegtbilddokumente, das den ZeitzeugInnen aus dem linken Spektrum eine Stimme gibt.

Buch & Regie: Uli Bez D 1989/Neufassung 2018 70 Min. Kamera: Petra Gerschner Ton: Michael Backmund Recherchekollektiv: Ulrike Bez Petra Gerschner Michael Backmund Produktion: Peider A. Defilla/B.O.A. und Ulrike Bez

www.esgehtdurchdiewelteingefluester.de

Trailer:

Tickets

(Weiterer Termin am 12.11., s.u.)





Führung

10.11.2026, 15:00 Uhr
„Ich dichtete und lief in der Revolution herum …“

Ein Rundgang zwischen Bahnhofsviertel und Maxvorstadt zu Oskar Maria Grafs Münchner Zeit
Treffpunkt: Postbank am Hauptbahnhof



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17 Jahre ist Oskar Graf jung, als er von zu Hause ausreißt und von seinem Heimatort Berg am Starnberger See in die Großstadt München kommt. Anfangs wohnt er zunächst im Bahnhofsviertel, verdingt sich hier als Gelegenheitsarbeiter und knüpft erste Kontakte zu den Münchner Künstlerkreisen und zur linken Szene.

In München erlebt er 1918 die Revolution und ihre blutige Niederschlagung. In seinem Buch „Wir sind Gefangene“ beschreibt der bayerische Schriftsteller – er nennt sich inzwischen Oskar Maria Graf – eindringlich die Zerrissenheit der damaligen Zeit. Eindringlich vermittelt er, welche große Hoffnungen und zugleich Frustration der Umbruch bei Graf und seinen Mitmenschen auslöste.

Der von Anfang an überzeugte Nazi-Gegner geht 1933 geht ins Exil. Unvergessen ist sein offener Brief, den er nach der Bücherverbrennung im Mai desselben Jahres in der „Wiener Arbeiterzeitung“ unter dem Titel „Verbrennt mich“ veröffentlicht. Sein weiterer Weg führt ihn von Wien über Brno im heutigen Tschechien nach New York.

Kommen Sie mit auf den abwechslungsreichen Spaziergang im Bahnhofsviertel und der Maxvorstadt – dorthin, wo Oskar Maria Graf gefeiert, gedichtet, geliebt und revoltiert hat!

Treff: Bahnhofsplatz 1 (vor der Commerzbank)
U-/S- und Tram-Bahn: Hauptbahnhof
Dauer: circa 75 Minuten

Tickets

(Weiterer Termin am 8.11., s.o.)





Kino

10.11.2026, 18:00 Uhr
Revoluion.Loops - München1918/19



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Es sind stumme Bilder, die von einer lauten Zeit erzählen: von der Friedensdemonstration auf der Theresienwiese, von Menschenmengen in Bewegung, vom Trauerzug für Kurt Eisner – und schließlich vom Einzug der weißen Truppen in München.

Die wenigen erhaltenen Filmaufnahmen aus den Tagen der Revolution und Räterepublik zeigen Geschichte – und zugleich zeigen sie den Blick derer, die sie festhielten. Oft aus der Perspektive der späteren Sieger gefilmt, sind sie Zeugnisse einer umkämpften Wirklichkeit.

Wir haben dieses Material neu montiert, Bilder aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und neu aufeinanderprallen lassen. Den stummen Filmbildern stellen wir die Stimmen der Zeit gegenüber: Augenzeugenberichte, Erinnerungen, persönliche Wahrnehmungen. Dazu Musik – als Klangraum, als Gegenstimme, als Echo.

Aus Film, Text und Musik entsteht eine Live-Performance, in der Geschichte nicht nur betrachtet, sondern hörbar und spürbar wird.

Eine Montage aus Bildern, Stimmen und Klängen – über Revolution und Gegenrevolution, über Hoffnung und Verlust, über die Frage, was von einer vergangenen Zeit in unseren Bildern zurückbleibt

G.ruppo Heartbirds
ist
Musik: Andreas Stäbler, Ferdinand Krämer
Vocals: Florian Weiß, Reinhard Pabst

Tickets

(Weiterer Termine am selben Abend um 20 Uhr und am 9.11.)





Kino

10.11.2026, 20:00 Uhr
Revoluion.Loops - München1918/19



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Es sind stumme Bilder, die von einer lauten Zeit erzählen: von der Friedensdemonstration auf der Theresienwiese, von Menschenmengen in Bewegung, vom Trauerzug für Kurt Eisner – und schließlich vom Einzug der weißen Truppen in München.

Die wenigen erhaltenen Filmaufnahmen aus den Tagen der Revolution und Räterepublik zeigen Geschichte – und zugleich zeigen sie den Blick derer, die sie festhielten. Oft aus der Perspektive der späteren Sieger gefilmt, sind sie Zeugnisse einer umkämpften Wirklichkeit.

Wir haben dieses Material neu montiert, Bilder aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und neu aufeinanderprallen lassen. Den stummen Filmbildern stellen wir die Stimmen der Zeit gegenüber: Augenzeugenberichte, Erinnerungen, persönliche Wahrnehmungen. Dazu Musik – als Klangraum, als Gegenstimme, als Echo.

Aus Film, Text und Musik entsteht eine Live-Performance, in der Geschichte nicht nur betrachtet, sondern hörbar und spürbar wird.

Eine Montage aus Bildern, Stimmen und Klängen – über Revolution und Gegenrevolution, über Hoffnung und Verlust, über die Frage, was von einer vergangenen Zeit in unseren Bildern zurückbleibt

G.ruppo Heartbirds
ist
Musik: Andreas Stäbler, Ferdinand Krämer
Vocals: Florian Weiß, Reinhard Pabst

Tickets

(Weiterer Termine am selben Abend um 18 Uhr und am 9.11.)





Theater

10.11.2026, 20:00 Uhr
Oskar Maria Graf - Anarchist und Pazifist



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Was ist Anarchismus für Graf, und warum bezeichnet er sich selbst als Anarchist? Aufklärung dazu verspricht der heutige Abend.

Graf lässt in seinen Geschichten Menschen aus der Frucht der Erfahrung eines bewegten Lebens und Werk eines passionierten Beobachters sprechen.

Es lesen
Oliver Leeb und Katrin Sorko
musikalisch begleitet von der
Eder Blosn

Tickets



Führung

11.11.2026, 15:00 Uhr
1918 - Spuren der Revolution im 2. Stadtbezirk

Treffpunkt: Pestalozzistr. 42
mit Beate Bidjanbeg
GeschichtsWerkstatt Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt
Eintritt frei!



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Vor 100 Jahren war die Isarvorstadt ein Arbeiterviertel. Vom ehemaligen Gewerkschaftshaus suchen wir mit Oskar Maria Graf nach den Anarchisten am Westermühlbach, besuchen den Arbeiterführer Georg Kandlbinder im ehemaligen Thomasbräu und gedenken der erschossenen Revolutionäre im Schlachthof.

(siehe auch Vortrag am 8.11.)





Theater Kulisse

11.11.2026, 19:00 Uhr
Volksmusik.Session.Revolution

Offen für Alle, Eintritt frei!



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Volksmusik erleben, das ist die Devise an jedem zweiten Mittwoch im Monat. Wir treffen uns, ratschen, spielen, singen, tanzen und haben eine gute Zeit zusammen. Wir laden alle herzlich ein, Teil davon zu werden. Gestaltet mit uns zusammen einen Abend, an dem wir ganz frei sind, die Welt da draußen mal vergessen können, schöne Musik spielen und uns musikalisch ausprobieren. Diesmal drehen wir die Sache noch ein kleines bisschen weiter: Unsere „Sonderausgabe“ im Rahmen der Fraunhofer Revolutionswerkstatt wird zum revolutionär-musikalischen Werkstattbericht.

Was passiert, wenn Volksmusik auf die bayrische Revolution trifft?
Wenn Bekanntes vielleicht plötzlich ganz anders klingt?
Wenn aus einem kleinen musikalischen Einfall etwas ganz Neues entsteht?
Das wollen wir nicht theoretisch beantworten – wir spielen’s einfach aus!
Also kommt in die Kulisse, bringt Instrumente, Stimmen, Ideen und Neugier mit.
Je mehr, desto musikalischer die Revolution.





Kino

11.11.2026, 20:00 Uhr
Revoluzzer, Räte, Reaktionäre

!Eintritt frei!



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Dokumentarisches Feature von Autor und Regisseur Wolfgang Kahle über die Entwicklung des bayerischen Freistaats vom Beginn der revolutionären Demonstrationen am 7. November 1918 auf der Theresienwiese bis zur Eroberung Münchens durch Freikorps-Truppen.

Die beiden Teile „Kurt Eisner gewaltloser Umsturz“ und „Die Räte ergreifen die Macht“ wurden am 24. April bzw. am 2. Mai 1969 vom Bayerischen Fernsehen gesendet.

Ein Stück Fernsehgeschichte im Werkstattkino:
„Wir wollen dazu beitragen, daß den deutschen Bürgern nicht länger eine Gänsehaut über den Rücken läuft, wenn sie den Namen Eisner hören.“
(Wolfgang Kahle)

Tickets



Kino

12.11.2026, 10:30 Uhr
Es geht durch die Welt ein Geflüster

ZeitzeugInnen der Revolution und Räterepublik in München 1918/19 berichten
Dokumentarfilm von Uli Bez



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Wusstest du, dass der Freistaat Bayern keine Erfindung der CSU ist, sondern durch eine Revolution entstand?

Zwischen dem 7. November 1918 und dem 2. Mai 1919 ändert sich das politische Gesicht Baierns vollständig: In München, dem Hauptschauplatz der Revolution wird die Monarchie gestürzt. In der Nacht zum 8. November ruft Kurt Eisner den Freistaat Baiern aus und wird erster Ministerpräsident: In der Folge kämpfen revolutionäre und reaktionäre Kräfte ein halbes Jahr lang mit allen Mitteln um die Macht. Der Dokumentarfilm „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ verwebt zeitgeschichtliche Film -und Fotodokumente und Interviews. Zu Wort kommen die damals bereits hochbetagten ZeitzeugInnen: Kommunisten, Sozialisten, Syndikalisten und Anarchisten wie Centa Herker, Hugo Jakusch, Sophie Radischnigg, Minna Dittenheber, Benno Scharmanski, Emil Meier und Peter Lichtinger.

„Es geht durch die Welt ein Geflüster“ ist der erste Dokumentarfilm der Filmemacherin Ulrike Bez und ist eines der ganz wenigen Bewegtbilddokumente, das den ZeitzeugInnen aus dem linken Spektrum eine Stimme gibt.

Buch & Regie: Uli Bez D 1989/Neufassung 2018 70 Min. Kamera: Petra Gerschner Ton: Michael Backmund Recherchekollektiv: Ulrike Bez Petra Gerschner Michael Backmund Produktion: Peider A. Defilla/B.O.A. und Ulrike Bez

www.esgehtdurchdiewelteingefluester.de

Trailer:

Reservierung bitte per Email an: Kollektiv-Herzfeld@web.de

(Weiterer Termin am 9.11., s.o.)





Kino

12.11.2026, 18:00 Uhr
Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht vonn Augenzeugen



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Im Jahr 1918 wurde in Deutschland der Ruf nach einer besseren Gesellschaft unüberhörbar laut. Nach dem Sturz der Kaiserherrschaft forderte die Bevölkerung einen Neuanfang: mehr Mitbestimmung, mehr Gleichberechtigung, mehr Freiheiten. Besonders in Bayern entstand nach der Revolution ein regelrechtes Labor der Demokratie – sowohl mit basisdemokratischen als auch sozialistischen Experimenten. Und mit weitsichtigen Initiativen. Bis zur Diffamierung und blutrünstigen Niederschlagung durch die konservative Gegenrevolution.

60 Jahre später hat der Regisseur Augenzeugen der Münchener Räterepublik nach ihren Erlebnissen und Einschätzungen befragt. Diese erst kürzlich restaurierten Videoaufnahmen mit einem damaligen Schreiner, einem Kaufmann, einem Berufssoldaten, einem Studenten, einem Buchbinder und dem mit Gustav Landauer und Kurt Eisner befreundeten Anarchisten Augustin Souchy bilden die Grundlage des Films über die Geburt der Demokratie in Bayern.

Dokumentarfilm
Regie: Klaus Stanjek
Buch: Klaus Stanjek, Margot Fuchs, Udo Siefken, Silvia Gassmann, Wilhelm Ludwig
Musik: Konstantin Wecker

Tickets

(Weiterer Termin am 13.11., s.u.)





Theater

12.11.2026, 20:00 Uhr
Rebellinnen gegen den Krieg – Vorkämpferinnen für Demokratie

Münchens vergessene Revolutionärinnen



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„Der Abend kommt so schnell“ und „Fräulein Prolet“ – mit diesen Romanen eroberte Cornelia Naumann die Herzen ihrer Leserinnen und Leser.

Unterstützt von Michaela Dietl am Akkordeon berichtet die Autorin über Sarah Sonja Rabinowitz, verh. Lerch, die 1905 in Russland gegen das antisemitische Zarensystem kämpfte und im Gefängnis landete. Verheiratet und übersiedelt nach München, rief sie im Januar 1918 mutig zum Generalstreik gegen den ersten Weltkrieg auf. Ihr Mut kostete sie das Leben, aber der Grundstein zur Demokratie war gelegt: im November erklärte Kurt Eisner Bayern zur Republik: der „Freistaat Bayern“ war gegründet.

Was immer wieder vergessen wird: viele Frauen unterstützten Eisner, dessen erste Tat die Einführung des Frauenwahlrechtes war. Einige gründeten engagiert im Dezember 1918 den „BSF“ (Bund sozialistischer Frauen). Cornelia Naumann stellt einige spannende Lebensbilder der zu Unrecht vergessenen Frauen vor und liest aus ihren Romanen und Sachbüchern. Michaela Dietl spielt selbst komponierte Lieder und zeitgenössische Musik aus der Frauenbewegung der Jahrhundertwende.

Für ihre Bücher und Recherche wurde Cornelia Naumann im vergangenen Jahr mit der Kurt-Eisner-Medaille der Gewerkschaft Verdi ausgezeichnet.

Tickets



Theater

13.11.2026, vormittags
Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling

Eine Reise in die Zeit der Räterepublik als dokumentarisches Theaterstück mit Live-Musik, Bild- und Videoprojektionen



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Am 7. April 1919 wird die „Räterepublik Baiern“ in München ausgerufen! Wie erleben die Münchner Bürgerinnen und Bürger den Alltag in der neuen Räterepublik: Herrschen fortan Chaos und Gewalt? Ist die Münchner Frau nun „Gemeinschaftseigentum“ - wie in Zeitungsartikeln außerhalb Münchens behauptet wird? Was bedeutet die Existenz eines Revolutionstribunals? Wie agieren die Exponenten der verschiedenen politischen Strömungen? Auf welche Weise versuchen sie die Stimmung in der Bevölkerung zu beeinflussen? Und zu guter Letzt: welches Lied sangen und pfiffen die Menschen in den Cafés und auf den Straßen Münchens?

In „Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling“ zeichnet das „Kollektiv Herzfeld“ die spannenden historischen Ereignisse im April 1919 ausschließlich auf Basis von Originaldokumenten, Bildern und Videos dieser Zeit nach. Wir lassen dabei die Zeitzeugen Thomas Mann, Victor Klemperer, Josef Hofmiller, Erzbischof Faulhaber, Gustav Landauer u. v. m. „zu Wort kommen“ und versuchen durch mannigfache Perspektivwechsel die Distanz von über hundert Jahren auf ein Minimum zu reduzieren.

»Großes Theater!«
Muh, Kulturmagazin für bayerische Aspekte

»Eine bemerkenswerte, vibrierend inszenierte Collage von einem echten politischen Krimi zwischen Gesellschaftsidealen und Gewaltsexzessen, dem ausgerechnet der große Pazifist Gustav Landauer zum Opfer fiel: Traum und Tragik eines Monats in München.«
Weilheimer Tagblatt

Eine Textmontage von Reinhard Pabst und Florian Weiß
Sprecher: Renate Groß, Richard Oehmann
Musik: Claudia Kaiser, Martin Lickleder
Video/Projektion: Martin Pflanzer
Regie: Reinhard Pabst

Reservierung bitte per Email an: Kollektiv-Herzfeld@web.de

(Weiterer Termin am selben Tag um 20 Uhr, s.u.)





Führung

13.11.2026, 16:00 Uhr
Eine Tour zur Revolution der Jahre 1918/19 mit Max Zeidler

Treffpunkt: Kriegerdenkmal im Hofgarten vor der Staatskanzlei (U-Bahn: Odeonsplatz)



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In den Jahren 1918 und 1919 ändert sich das Gesicht Bayerns vollständig. In München, der Hauptstadt und dem Hauptschauplatz, wird die Monarchie gestürzt, eine Räteregierung eingesetzt. Kurt Eisner wird Bayerns erster Ministerpräsident, revolutionäre "rote" und konservativ-reaktionäre "weiße" Kräfte kämpfen um die Macht.

Folgen Sie dieser informativen Zeitreise in ein höchst spannendes Kapitel der jüngeren bayerischen Geschichte!

Tickets

(Weitere Termine am 9.11. und 15.11.)





Kino

13.11.2026, 18:00 Uhr
Rote Räte – Die bayrische Revolution aus der Sicht von Augenzeugen



mehr erfahren ...

Im Jahr 1918 wurde in Deutschland der Ruf nach einer besseren Gesellschaft unüberhörbar laut. Nach dem Sturz der Kaiserherrschaft forderte die Bevölkerung einen Neuanfang: mehr Mitbestimmung, mehr Gleichberechtigung, mehr Freiheiten. Besonders in Bayern entstand nach der Revolution ein regelrechtes Labor der Demokratie – sowohl mit basisdemokratischen als auch sozialistischen Experimenten. Und mit weitsichtigen Initiativen. Bis zur Diffamierung und blutrünstigen Niederschlagung durch die konservative Gegenrevolution.

60 Jahre später hat der Regisseur Augenzeugen der Münchener Räterepublik nach ihren Erlebnissen und Einschätzungen befragt. Diese erst kürzlich restaurierten Videoaufnahmen mit einem damaligen Schreiner, einem Kaufmann, einem Berufssoldaten, einem Studenten, einem Buchbinder und dem mit Gustav Landauer und Kurt Eisner befreundeten Anarchisten Augustin Souchy bilden die Grundlage des Films über die Geburt der Demokratie in Bayern.

Dokumentarfilm
Regie: Klaus Stanjek
Buch: Klaus Stanjek, Margot Fuchs, Udo Siefken, Silvia Gassmann, Wilhelm Ludwig
Musik: Konstantin Wecker

Tickets

(Weiterer Termin am 12.11., s.o.)





Theater

13.11.2026, 20:00 Uhr
Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling

Eine Reise in die Zeit der Räterepublik als dokumentarisches Theaterstück mit Live-Musik, Bild- und Videoprojektionen



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Am 7. April 1919 wird die „Räterepublik Baiern“ in München ausgerufen! Wie erleben die Münchner Bürgerinnen und Bürger den Alltag in der neuen Räterepublik: Herrschen fortan Chaos und Gewalt? Ist die Münchner Frau nun „Gemeinschaftseigentum“ - wie in Zeitungsartikeln außerhalb Münchens behauptet wird? Was bedeutet die Existenz eines Revolutionstribunals? Wie agieren die Exponenten der verschiedenen politischen Strömungen? Auf welche Weise versuchen sie die Stimmung in der Bevölkerung zu beeinflussen? Und zu guter Letzt: welches Lied sangen und pfiffen die Menschen in den Cafés und auf den Straßen Münchens?

In „Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling“ zeichnet das „Kollektiv Herzfeld“ die spannenden historischen Ereignisse im April 1919 ausschließlich auf Basis von Originaldokumenten, Bildern und Videos dieser Zeit nach. Wir lassen dabei die Zeitzeugen Thomas Mann, Victor Klemperer, Josef Hofmiller, Erzbischof Faulhaber, Gustav Landauer u. v. m. „zu Wort kommen“ und versuchen durch mannigfache Perspektivwechsel die Distanz von über hundert Jahren auf ein Minimum zu reduzieren.

»Großes Theater!«
Muh, Kulturmagazin für bayerische Aspekte

»Eine bemerkenswerte, vibrierend inszenierte Collage von einem echten politischen Krimi zwischen Gesellschaftsidealen und Gewaltsexzessen, dem ausgerechnet der große Pazifist Gustav Landauer zum Opfer fiel: Traum und Tragik eines Monats in München.«
Weilheimer Tagblatt

Eine Textmontage von Reinhard Pabst und Florian Weiß
Sprecher: Renate Groß, Richard Oehmann
Musik: Claudia Kaiser, Martin Lickleder
Video/Projektion: Martin Pflanzer
Regie: Reinhard Pabst

Tickets

(Weiterer Termin am selben Tag am Vormittag, s.o.)





Theater Kulisse

14.11.2026, 20:00 Uhr
Ins Offene - Revolution

Im Rahmen der "Fraunhofer Revolutionswerkstatt" begeben wir uns an dem Abend auf die Suche nach Revolutionärem mit Gästen aus der Musik, Wissenschaft und Literatur.



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Wir, Thomas Kretschmer, Evi Keglmaier und Martin Jonas schaffen an diesen Abend einen gedanklichen und sinnlichen Raum, in dem wir offen und auf mehreren Ebenen die gesellschaftlichen Themen dieser Zeit bearbeiten, die uns allen derzeit unter den Nägeln brennen. Stattfinden tut dies mit Speis und Trank in der schönen Atmosphäre der Kulisse im Fraunhofer, zusammen mit Menschen – euch – die sich den Aufgaben der Jetztzeit fragend annähern. Wir haben Menschen eingeladen, die das Thema des Abends schon länger durchdacht haben und uns dazu unterschiedliche Zugänge anbieten, die uns und euch animieren und herausfordern, an diesem Suchen teilzunehmen.

Und vor allem hören wir Menschen zu, die mithilfe ihrer Instrumente die Diskussion des Abends in Musik übersetzen und auf eine emotional-sinnliche Ebene bringen.

Worauf wir uns freuen, ist ein offenes Ende - ein Impuls, der die entstandenen Gedanken danach in den Alltag weiterträgt. Für den Moment freuen wir uns, wenn wir miteinander einen Abend teilen, der ermuntert, ermutigt und im besten Fall das beseelte Gefühl schafft, nicht allein zu sein mit den Herausforderungen der Welt!

Tickets



Führung

15.11.2026, 15:00 Uhr
Eine Tour zur Revolution der Jahre 1918/19 mit Max Zeidler

Treffpunkt: Kriegerdenkmal im Hofgarten vor der Staatskanzlei (U-Bahn: Odeonsplatz)



mehr erfahren ...

In den Jahren 1918 und 1919 ändert sich das Gesicht Bayerns vollständig. In München, der Hauptstadt und dem Hauptschauplatz, wird die Monarchie gestürzt, eine Räteregierung eingesetzt. Kurt Eisner wird Bayerns erster Ministerpräsident, revolutionäre "rote" und konservativ-reaktionäre "weiße" Kräfte kämpfen um die Macht.

Folgen Sie dieser informativen Zeitreise in ein höchst spannendes Kapitel der jüngeren bayerischen Geschichte!

Tickets

(Weitere Termine am 9.11. und 13.11., s.o.)





...

15.11.2026, 18:00 Uhr
„Vinissage“ mit Musik

Das Festival neigt sich dem Ende zu: Viele Begegnungen – viele Gedanken.
Am letzten Abend blicken wir zurück und nach vorne...




Theater

15.11.2026, 20:00 Uhr
Graf/Klemperer
Diese Revolution hat kein Lied



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Das Kollektiv Herzfeld taucht in die revolutionären Jahre 1918/19 in München ein – einer Zeit, in der alles möglich schien.

Ob sie sich damals begegnet sind? Der preußische Gelehrte Victor Klemperer und der „Anarcho-Bayer“ Oskar Maria Graf – zwei Stimmen, zwei Welten, verbunden durch eine gemeinsame Erfahrung: den Aufbruch in die erste Demokratie auf deutschem Boden.

An diesem Abend treffen sie sich – zumindest ihre Erinnerungen. Sie berichten von der Ausrufung des Freistaats Bayern, vom ersten demokratischen Wahlkampf, von der Ermordung Kurt Eisners und vom Aufstieg und Fall der bayerischen Räterepubliken.

Ein Stück voller Hoffnung und Ernüchterung, voller Idealismus, Leidenschaft und blutiger Realität – ein klingendes, sichtbares Zeitzeugnis über den Traum von Freiheit und seine fragile Wirklichkeit.

Es lesen: Renate Groß & Oliver Leeb
Musik: Mathias Götz – Le Millipede „solo“
Konzept/Visuals: Florian Weiß & Reinhard Pabst
Regie: Reinhard Pabst
Weitere Informationen auf
www.Kollektiv-Herzfeld.de

Tickets

(Weitere Termine am 8.11. und 9.11.)




Email: Kollektiv-Herzfeld@web.de


Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Institut für Stadtgeschichte und Erinnerungskultur


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